1986 gründeten Kerstin Schatz (Concertina, Flöten, Gesang), Stefan Hoffmann (Dudelsäcke und anderes Gebläse, Gesang)
und Sven Puchelt (Gitarre, Gesang) die Gruppe Lismore. 1987 wurden sie von Matthias Federle (Gitarre, Mandoline) und 1988
von Rainer Himmele (Geige, Mandoline, Gitarre) begleitet. Im Herbst 1988 verließ Rainer die Band und wurde durch Bernd Funke
(Gitarre, Bouzouki, Mandoline) und Dirk Niemeier (Baß, Geige) ersetzt.
Durch diesen Wechsel änderte sich die Musik von Lismore ganz erheblich. War diese in der Anfangszeit von deutschen,
irischen und französischen Traditionals geprägt, traten nun eigene Instrumentalstücke und Vertonungen des französischen
Dichters Francois Villon in den Vordergrund. Dabei "wildern die fünf Musiker unbekümmert in deutscher, keltischer und
zentralfranzösischer Volksmusik und schaffen damit einen eigenen Stil, den Spielfreude und musikalische Abenteuerlust
auszeichnen" (Süddeutsche Zeitung).
Seit 1997 spielt Lismore in der heutigen Besetzung mit Paul Reinig (Akkordeon, Gitarre, Percussion) und
Florian Funk (Bass, Geige).
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