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Von der temperamentvollen "kleinen Räuberballade von den drei Coquillards" bis zu nachdenklichen "Sommerballade von der
armen Louise" überraschten die Eigenkompositionen der Band immer wieder durch ihre Vielfältigkeit. Alles in allem schafften die fünf Musiker mit den selbst komponierten Stücken ein rundes Programm, in dem sie den
Dichter vieler ihrer Texte - den französischen Frechdachs Francois Villon - köstlich und eindrucksvoll den Zuhörern
näher brachten. Ihre musikalische Stilrichtung ist nicht leicht einzuordnen. Geprägt ist sie von irischem Folk, von französischer Musik,
vom Einfluß deutscher Minnesänger. Gespielt wird, was Spaß macht. Da fliessen dann auch mal zwischendurch rockige
Elemente ein - auch wenn das Puristen missfallen mag. [...] Was bei der Gruppe fasziniert , ist die ursprüngliche Spielfreude. Durch die erfrischende und charmante Art ihrer Ansage und den mitreißenden Vortrag der Musikstücke und Lieder war es
keine Minute langweilig. Erstaunlich die Vielzahl der Instrumente (...) sie erfordern eine hohe Musikalität. Diese ist bei der Gruppe Lismore
vorhanden, mit natürlicher Unbekümmertheit und einer spürbaren Freude an der Musik interpretieren sie eigene Kompositionen,
die in der Wurzel auf deutsche, keltische und zentralfranzösische Musik zurückgeht. So entsteht ein sowohl unterhaltender als auch musikalisch ansprechender wie anspruchsvoller Konzertabend, der deutlich
macht, dass man in Melodien schwelgen kann, ohne Kitsch zu produzieren, und dass Folklore auch oder gerade außerhalb des
Klischees lebendig sein kann. Ce CD a un mérite, c'est son originalité et sa diversité. They maintain the interest by a constant change of instrumentation and tone colour and the arrangements of the dance
tunes are tight and advanturous. |